Psychosoziales Lernen
unser Markenzeichen - unsere Philosophie - unsere Geschichte
 
splz "Seminar für psychosoziales Lernen Zürich" ist seit 1996 unser Markenzeichen. Sozialverträgliches Selbstbewusstsein entwickeln und fördern war schon in unseren früheren Tätigkeiten ein zentrales Anliegen. Psychosoziales Lernen war der "rote Faden" in den Aus- und Weiterbildungskursen für Laien und Profis in helfenden Tätigkeiten.
 
Wissen hilft erklären und verstehen. Aber erst durch praxisbezogenes Lernen werden Wissen und Fähigkeiten in der konkreten Situation verfügbar.
Das heisst auch, vom Leben und durch das Leben lernen.

 
Das "Seminar für psychosoziales Lernen Zürich splz" war die Erweiterung unserer Praxis für psychologische Beratung, Psychotherapie, Musiktherapie und Supervision.
Psychosoziales Lernen heisst nach unserem Verständnis sozialverträgliches Selbstbewusstsein fördern und einüben. Eine stabile Psyche ist die Voraussetzung für ein authentisches Selbstbewusstsein. Selbstbewusstsein ist die Basis von Selbstvertrauen und von einem erfolgreichen Zusammenwirken in einem Team, überhaupt in allen zwischenmenschlichen Beziehungen und in der Bewältigung von Problemsituationen.
 
Beispiele aus unserer Palette von Kursen und Gruppen
Unser Angebot an Kursen und Gruppen kam gut an. Kurse für Profis waren z.B. Hilfreiche Gespräche führen - Sicherer werden im Umgang mit sich und andern - Begleiten von Schwerkranken und Sterbenden - Im Sterben das Leben entdecken. Kurse in der Seelsorgeausbildung Clinical Pastoraltraining (CPT) und Supervisionsgruppen ergänzten unser Programm.
Themen für Kurse und Gruppen für persönliche Bedürfnisse waren u.a. 10 Lebensregeln für Menschen ab 50 - Krisen im Alltag - Einbruch und Aufbruch - Öffnen wir die Schatztruhe unseres Lebens - Achtsam sein mit den Scherben des Lebens - Selbstbestimmter leben lernen.
 
Nach 10 Jahren Aufbruch in eine neue Etappe
Verschiedene Gründe hatten uns nach 10 Jahren bewogen, das Seminar zu schliessen. Niklaus Zemp hatte sich inzwischen als Supervisor und als Kursleiter in klinischer Seelsorge(CPT) qualifiziert und sich in der Projektbegleitung der Langzeitweiterbildung in Seelsorge engagiert. Dazu kam ein umfangreiches externes Engagement in der Ausbildung von Freiwilligen in sozialen und kirchlichen Aufgaben.



Christine Zemp hatte sich als Musiktherapeutin und Fachfrau Psychogeriatrie auf die Begleitung von Menschen mit Demenz spezialisiert und hat eine entsprechende Aufgabe in einem Heim übernommen.
Die Bemühungen um eine Nachfolge für das Seminar blieben leider erfolglos.
 
Aus der Praxis für die Praxis
Praxiserfahrene Kolleginnen und Kollegen haben viel zum erfreulichen Erfolg des splz-Programmes beigetragen. Ihnen gebührt ein spezieller Dank.

Dr. Zdenek Eis, Prag , Psychologe und Psychotherapeut, Publizist, war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Karls-Universität für Sozialwissenschaften. Wegen seines politischen Engagements im »Prager Frühling« verlor er diese Stellung, arbeitete anschliessend als Psychologe in einem psychiatrischen Krankenhaus und in einem Psychotherapeutischen Institut. Er war Mitbegründer des Sorgentelefons "Linie des Vertrauens" und Autor.
Rosmarie Lehmann, Pflegefachfrau, Ausbildung in Psychosynthese und Clinical Pastoral Training.
Sibylle Schär, Theologin, Ausbildung in Psychodrama und integrativer Gestaltsupervision, in Konfliktmanagement und in Bibliodrama. Supervisorin CPT, Seelsorgerin im Lighthouse Zürich, Leiterin von CPT-Kursen.
Klaus Völlmin, Pfarrer und Supervisor CPT, Fortbildungen z.B. in Transaktionsanalyse und körperbezogener Psychotherapie. Pionier im Einsatz von Freiwilligen in der Begleitung von Schwerkranken, Leiter von CPT-Kursen.
Dr. Wilfried Weber, Stuttgart, Pfarrer und Psychotherapeut, u.a. Ausbilder der "Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie e.V." und der "Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie e.V.", Autor des weit verbreiteten Buches "Wege zum helfenden Gespräch".
Monika Zemp, Pflegefachfrau, umfangreiche Erfahrung in der Pflege und in leitender Stellung in der Psychiatrie, Spitex-Einsatzleiterin, Kursleiterin in der Weiterbildung von Pflegepersonal, Mitarbeit beim Aufbau der Aidshilfe und dem Hospiz Zug. Leitung von Angehörigengruppen von Alzheimerkranken.
 
Impulse für die Ausbildung von Freiwilligen
Wir freuen uns, dass von unserem Seminar Impulse ausgegangen sind, vor allem für eine Verbesserung der Ausbildung für helfende und begleitende Aufgaben durch Freiwillige in Institutionen, aber auch in der Nachbarschaftshilfe.

 
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